«Big5 gesucht» im Kanton Zug

Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Wie weit wagen sich Feuersalamander und Igel in die Zuger Dörfer und Städte vor? Wo gibt es Quartiere mit genügend alten Bäume, sodass Eichhörnchen dort leben können? Wo können Feldhasen beobachtet werden? Wo nisten Mauersegler in Gebäuden? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Fragen zu finden und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen bei zug.wildenachbarn.ch!

Eichhörnchen leben auf Bäumen. Ihre Nahrung wie Samen, Bucheckern, Eicheln, Haselnüsse, Knospen, Früchte, Insekten und gelegentlich einen Jungvogel suchen sie aber auch am Boden.

Im Siedlungsraum fühlen sich Eichhörnchen in Parks, Friedhöfen und Gärten mit vielen alten Bäumen wohl, wo sie von Baum zu Baum springen können. Hoch oben in den Kronen dieser Bäume bauen die Eichhörnchen ihr kugelförmiges Nest aus Ästen und polstern es mit Moos aus. Hier schlafen sie und bringen im Frühling ihre Jungen zur Welt.

Wo gibt es in den Zuger Dörfern und Städten Quartiere mit genügend alten Bäumen, so dass Eichhörnchen dort leben können? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Eichhörnchenbeobachtungen. 

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Das Eichhörnchen hat in Gärten sowie Park- und Grünanlagen ein Zuhause gefunden.

Igel haben es gern vielfältig: Sie schlafen im dichten Gebüsch oder unter Asthaufen und suchen nachts auf kurz geschnittenen Wiesen nach Schnecken, Würmern und Käfern. Naturnahe Innenhöfe, vielfältige Wiesen und Gärten mit verwilderten Ecken sind daher bei Igeln sehr beliebt.

Schon ein Absatz von 20 cm kann für die kleinen Fußgänger ein unüberwindbares Hindernis bedeuten. Dörfer und Städte sind für Igel deshalb ein wahres Labyrinth, in dem sie sich jedoch dank ihres ausgezeichneten Ortsgedächtnisses gut zurechtfinden. Sie kennen die verschiedenen Durchschlüpfe wie Mauer- oder Zaunlücken genau und nutzen diese auf ihren nächtlichen Spaziergängen.

Helfen Sie mit, die Verbreitung der Igel in Dörfern und Städten zu untersuchen. Vielen Dank!

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Die kleinen, stacheligen Fussgänger sind heutzutage oftmals häufiger im Siedlungsraum anzutreffen als in ländlichen Gebieten.

Feldhasen bewohnen ländliche Gebiete und vielfältige, landwirtschaftlich genutzte Flächen an Waldrändern und Hecken. Früher waren sie auch nahe von Dörfern und Städten häufig zu beobachten. Heute sind Feldhasen selten geworden. Ihnen fehlen die strukturreichen Gebiete mit Feldgehölzen und Brachflächen. 

Feldhasen sind dank ihres Körperbaus mit den stark entwickelten Hinterpfoten und einem grossen Herz Ausdauerläufer und erreichen hohe Spitzengeschwindigkeiten (70 km/h). Sie können sich bei Gefahr auch bewegungslos auf den Boden ducken und bleiben dank ihrer Tarnfärbung oft vollkommen unbemerkt. 

Der erste Schritt bei Hasenbeobachtungen ist das Suchen nach Spuren. Der Abdruck der Hasenpfoten ist im Schnee gut zu entdecken und sehr typisch. Leicht zu identifizieren sind auch die kleinen Kotpillen. 

Wo können noch Feldhasen beobachtet werden? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Feldhasenbeobachtungen. 

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Feldhasen Beobachtungen sind leider selten geworden.

Feuer- und Alpensalamander mögen es gerne feucht. Den Tag verbringen sie im Siedlungsraum am liebsten in feuchten Kellern, Schächten oder auch einmal in einem Holzhaufen. In den kürzer werdenden Wintermonaten, werden diese Orte auch als Verstecke zur Überwinterung genutzt. Während den warmen, trockenen Sommermonaten verkriechen sich die Salamander und warten die nächste Regenperiode ab. Der Alpensalamander kommt eher in höheren Lagen vor.

Die nachtaktiven Amphibien fressen gern Würmer, Schnecken und Insekten. Dank der typischen, gelb-schwarzen Warnfärbung sind die Feuersalamander kaum mit einem anderen Tier zu verwechseln. Obwohl für den Menschen ungiftig, sind die starken Gifte ihrer gelb-schwarzen Haut für Fressfeinde sehr unangenehm bis tödlich. Der Alpensalamander ist einheitlich schwarz gefärbt.

Wo gibt es im Kanton Zug geeignete Lebensräume für den Feuersalamander und Alpensalamander? Helfen Sie uns, auf diese Frage eine Antwort zu finden und melden Sie Ihre Feuer- und Alpensalamanderbeobachtungen.

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Eine Beobachtung eines Feuersalamanders.

Mauersegler sind eigentliche Sommerboten. Sie treffen Ende April bei uns ein und fliegen schon Ende Juli wieder los in ihre Winterquartiere südlich des Äquators. Vor allem abends sieht man die Mauersegler, welche rufend im rasanten Flug um die Häuser sausen. Ihre schrillen "Sriie,sriie"- Rufe sind sehr auffällig und gehören für viele Menschen zum Sommer. Mauersegler fressen, schlafen und paaren sich im Flug.

Als ursprünglicher Felsenbrüter findet sich der Mauersegler sehr gut im Siedlungsraum zurecht, wo er an Gebäuden Nistmöglichkeiten findet. Besonders hohe Altbauten, zum Beispiel Kirchen, aber auch Wohnhäuser, bieten geeignete Nistplätze.

Einen Nistplatz eines Mauerseglers entdeckt? Melden Sie ihn hier.
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Nistkästen für Mauersegler werden vielfach gut angenommen und ermöglichen das Beobachten toller Flugakrobatik.

Artporträt

Salamandra salamandra
Erinaceus sp.
Sciurus vulgaris
Lepus europaeus